Naturheilpraxis Daniel Niehues in Dortmund und Kamen

 

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Chiropraktik

Ich habe zwar eine Chiropraktische Ausbildung gemacht und obwohl ich die amerikanische sanfte Chiropraktik betrieben habe, praktiziere ich nun eigentlich nur noch mit der Dorn-Methode, da hier die Nachsorge effektiver und die Angst der Patienten vor den Risiken unnötig sind. Genaueres dazu unter der Dorn-Methode.

Dennoch möchte ich es hier nicht versäumen, Sie über die Chiropraktik, so wie ich sie gelernt habe aufzuklären.

Viel Spaß

 

Chiropraktik heißt wort-wörtlich "mit der Hand tun". Bei der Chiropraktik werden Gelenkfehlstellungen wieder "eingerenkt". Der Großteil der Gelenkfehlstände befindet sich an der Wirbelsäule und wird als "Wirbelfehlstand" betitelt.

Früher war es so üblich, dass durch spezielle Grifftechniken ein ganzer Bereich an Wirbeln gleichzeitig "bearbeitet wurde". Heute ist es üblich gezielte Grifftechniken anzuwenden, um nur den speziellen Fehlstand wieder einzurichten. Diese Techniken nennt man segmentale Grifftechniken, da gezielte Segmente angegangen werden.

So wie ich das mitbekommen habe, herrschen zwei Ängste vor der Chiropraktik.
1. Die Angst vor Querschnittslähmungen oder Hirnblutungen
2. Die Bänder und Muskeln "leihern" aus und es kommt schneller zu erneuten Fehlständen.

Um Ihnen die Angst etwas zu nehmen, werde ich versuchen die Sachen näher zu erläutern.
Ein gewisser Grad an Risiko besteht bei jeder Behandlung, bei jeder Operation und ja sogar beim Auto fahren. Wie hoch jedoch das Risiko liegt ist von mehreren Faktoren abhängig: Vorbereitung, Wissen, Erfahrung, Untersuchungen und Angst. Je besser etwas vorbereitet ist, desto weniger Fehlerquellen steigen auf. Wissen und Erfahrung ist die Grundvoraussetzung. Die Untersuchung zeigt einem Therapeuten, ob vom Gesundheitszustand des Patienten aus, irgendwelche Komplikationen zu erwarten sind. Die Angst des Patienten ist ein sehr starker Faktor dafür, ob eine chiropraktische Behandlung erfolgreich ist, oder nicht. Beispiel: Es gibt sehr verspannte Patienten, bei denen die Muskeln so verspannt sind, dass die Grifftechnik überhaupt nicht gegen diese Kraft ankommt, hier sollte man natürlich nicht brutal versuchen stärker zu sein, sondern erst einmal die Muskulatur zu entspannen. Die Angst eines Patienten kann jetzt aber auch dazu führen, dass Dieser gegenspannt. Dann einen Griff richtig zu dosieren ist natürlich schwierig und sollte so auch nicht probiert werden.
Dass die Bänder und Muskeln leicht gedehnt werden, ist richtig. Um jedoch diese Dehnung möglichst gering zu halten ist man zu der segmentalen Chiropraktik übergegangen und gibt auch nur noch kleine Impulse, so genannter "sanfter Ruck". Da die Muskulatur eine sehr große Rolle dabei spielt, massiere ich die Patienten vorher, damit dann die Muskulatur (meist) richtig entspannt ist, der Patient sich schon etwas auf mich eingestellt hat und eine Vertrauensbasis geschaffen wurde. In einem solch entspannten Zustand, ist das Risiko bei einer Grifftechnik irgendwelche Schäden davon zu tragen unsagbar gering. Um hinterher "Rezidive" (= Rückfälle, erneute Fehlstände) zu vermeiden sollte man in den meisten Fällen krankengymnastische Übungen machen, damit an den richtigen Stellen Muskulatur aufgebaut, entspannt oder gedehnt wird.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen das eine oder andere Vorurteil nehmen oder Ihr Interesse wecken. Ach, noch eine Sache, das Knacken, welches man teilweise hört, ist das Lösen eines Unterdrucks im Gelenk. Es ist kein Knochen, keine Bänder und keine Sehnen. Es wird nur der normale Druck im Gelenk für kurze Zeit entlasstet, so dass sich der Knochen wieder richten kann, wo er normalerweise hingehört.

 

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Heilpraktiker Daniel Niehues
Telefon: (02307) 36 81 82
 
 
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